In folgender Reihenfolge: CTgambit, Sargon 4.0 ARB (2 bis 130 MHz), Petrosjan (68000-32), Princhess-Abkömmlige von Ulf Rathsmann
In der Partie in der es um nichts mehr geht spielt der Gameboy Spanisch und der CT das Lettische Gambit. Nach 4 Zügen ist der Gameboy aus dem Buch, das Gambit Buch vom CT hält bis zum 12. Zug vor. Weiß hat einen Bauern mehr, die Stellung ist aber schwerer zu spielen als die Schwarze. Und der weiße Fehler kamm dann auch bald. Der CT konnte eine Figur gewinnen, sah es aber nicht. Am Ende blieb er mit einem Minusbauern bei ungleichen Läufern hängen und die tote Remisstellung endete gnädigerweise bald durch Zugwiederholung. Mit diesem Unentschieden hat sich der CT zum alleinigen Gruppensieger gekürt.
1. CTgambit Der CT zeigt sich unter dem Strich als der Stabilste. Dabei profitiert er natürlich von dem deutlich besten Buch, so dass er in der ersten Halbzeit meist schon mit 1-0 in Front liegt oder liegen könnte. Denn taktisch ist er nicht besser als die anderen, so viel ist mal sicher. Und das zeigt, wie gut die damaligen Programmierer auf dieser begrenzten Hardware ihr Handwerk verstanden haben.
2. Sargon III Der "alte" Sargon zeigt nach wie vor, dass er keineswegs zum alten Eisen gehört und kräftigst bei den Besten mittrommelt. Auch wenn er immer wieder mal Schwächen offenbart, so ist er doch ein nicht zununterschätzendes Programm und deshalb in die Finalrunde eingezogen.
3. The New Chessmaster Gameboy Der New Chessmaster beweist, dass man seinerzeit auch mit dem Gameboy erstaunlich gut Schach spielen konnte. Das hatte ich senerzeit überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt, sonst hätte ich mir sofort das Modul besorgt. Ein wirklich tolles Programm, dass sich aber mit dem Gewinnen schwer tut. Niemand hat mehr Remisen produziert als er. Dazu noch ein (extrem seltener Bug) und der Chessmaster ist (leider) raus. Schade, ich hätte ihn gern in der Finalrunde gesehen, denn das Spielen mit ihm ist die reinste Freude.
4. Mephisto Junior Dass der hier überfordert ist hatte man gedacht. So überfordert war er dann aber doch nicht. Denn sowohl gegen den Gameboy, als auch gegen den CT stand er komplett auf Gewinn und hat es dann noch vergurkt. Der Junior ist nach wie vor ein nettes Klötzchen für das Spiel zwischendurch. Zumindest wenn man selbst nicht oberhalb der Kreisklasse spielt.
Weiter gehts in Kürze mit der zweiten halbfinalgruppe.
MB
-------------------------------------------------------------- "Es ist keine Schande zu verlieren, aber es ist eine Schande nicht gekämpft zu haben". (Bernd Kästner 30.10.1940 - 25.10.2023)
In folgender Reihenfolge: CTgambit, Sargon 4.0 ARB (2 bis 130 MHz), Petrosjan (68000-32), Princhess-Abkömmlige von Ulf Rathsmann
Nach nicht einmal 10 Zügen macht der Sensory 8 schon einen Katastrophenzug, der seine Dame unrettbar einsperrt. Chess Station sieht den Gewinn, schlägt im nächsten Zug aber mit dem falschen Stein Zurück und gewinnt nur den Springer statt einen Zug später die Dame. Das reicht aber zum Partiegewinn.
Man muss kein Prophet sein um vorauszusehen, dass der Sensory 8 hier im Halbfinale komplett überfordert sein wird.
Nächste Partie ist Chessmaster 2000 gegen den Sensory 8. Das Ergebnis wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Gleiche sein.
MB
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In folgender Reihenfolge: CTgambit, Sargon 4.0 ARB (2 bis 130 MHz), Petrosjan (68000-32), Princhess-Abkömmlige von Ulf Rathsmann
Crash. Mein Sensory 8 hat gegen den Chessmaster 2000 in verlorener Stellung den Geist aufgegeben. Ich werde ihn deshalb aus dem Turnier nehmen und die letzte bedeutungslose Partie nicht mit dem Emulator spielen.
Wenn mein Programm in den nöächsten Tagen noch eine vertretbare Spielstärke ereicht, wird es für den Sensory 8 einspringen. Denn die beiden Chessmaster wird es so oder so nicht gefährden können. Sollte men programm nicht so weit sein, werde ich meinen abgetretenen Platz wieder einnehmen, sofern ich in absehbarer Zeit dazu komme diese Partien zu spielen. Wenn nicht, wird die Gruppe mit drei gespielt.
In jedem Fall ist jetzt erst mal etwas Pause.
MB
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